Die Münchner S-Bahn
 
Die S-Bahn München im Jahr 2009
 
 

Neuer S-Bahngeschäftsleiter Bernhard Weisser stellt seine Schwerpunkte vor: Catering in der S1 und der S8 / Neues Linienkonzept / Bauarbeiten und Kundeninformation / Service- und Qualitätsverbesserungen

Bernhard Weisser, seit 1. Januar 2009 Geschäftsleiter der S-Bahn München, stellte heute seine Aktivitätsschwerpunkte für dieses Jahr vor.

Einen besonderen Service gibt es bei der S-Bahn ab dem 15. März 2009. Weisser: „Wir werden unseren Fahrgästen auf den Flughafenlinien S1 und S8 in der Hauptverkehrszeit jeweils im Abschnitt Flughafen - Hauptbahnhof einen Cateringservice mit warmen und kalten Getränken sowie Sandwiches, Brezen, Süßem und Salzigem anbieten.“

Der neue Haltepunkt „Hirschgarten“ geht zwar erst am 13. Dezember 2009 ans S-Bahnnetz, die Planungen und Vorbereitungen hierfür laufen jedoch das ganze Jahr über auf Hochtouren. Zur Inbetriebnahme wird ein komplett neues Linienkonzept erforderlich. Zukünftig werden die Züge der Stammlinien (außer S7) im Durchschnitt insgesamt rund 800 Mal werktäglich am „Hirschgarten“ halten. Dieser Stopp dauert rund eine Minute pro Zug und wirkt sich auf den gesamten S-Bahnverkehr aus. Derzeit werden die detaillierten Schicht-, Umlauf- und Instandhaltungspläne für alle rund 1.000 S-Bahnfahrten werktäglich erarbeitet. In den ersten Betriebswochen sollen den Fahrgästen außerdem Servicemitarbeiter am Haltepunkt „Hirschgarten“ als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Nach derzeitigem Stand sind im Jahresverlauf über 40 weitere, teilweise umfangreiche, Baumaßnahmen im Münchner S-Bahnnetz geplant. Hierfür organisiert die S-Bahn Ersatzverkehre und bereitet die Kundeninformation mittels Handzetteln, Aushängen oder dem Infomobil vor.

Ein weiterer Schwerpunkt gilt der Verbesserung der Fahrgastinformation. Beispielsweise sollen bei der Gestaltung der automatischen Ansagetexte in den S-Bahnen auch Kundenwünsche berücksichtigt werden. Die Umsetzung ist zum Fahrplanwechsel im Dezember geplant. Zur Qualitätssteigerung im Betrieb soll im Laufe des Jahres schrittweise ein elektronisches Meldeverfahren eingeführt werden. Mängel verschiedenster Art, die vor, während oder nach einer Zugfahrt auftreten, sollen direkt und automatisch an die Leitstelle/Werkstatt gemeldet werden. Das Ziel: eine schnelle Schadensbeseitigung und Ursachenforschung.

Weisser: „Mit diesen Aktivitäten möchten die rund 1.000 S-Bahn-Mitarbeiter die Zufriedenheit der werktäglich rund 780.000 Fahrgäste weiter steigern und wie im Jahr 2008 (Fahrgastzuwachs 2,5 Prozent) neue Kunden gewinnen.“

Quelle: Deutsche Bahn AG

 
     
letzte Änderung: 21.08.2009